Die älteste schriftlich erwähnte Stadt Kempten
(20 Min. 20 km)
Kempten, die älteste schriftlich erwähnte Stadt Deutschlands, wird bereits beim griechischen Geographen Strabon erwähnt, der auf eine Stadt der Estionen, einem keltischen Stamm, hinweist. Diese Erwähnung aus dem Jahr 18 n. Chr. belegt die Existenz einer römischen Stadt auf deutschem Boden. Archäologische Funde, insbesondere Keramik und Münzen, zeigen, dass die Siedlung bereits unter Kaiser Augustus florierte, was Kempten zu einem faszinierenden historischen Ort macht.
Heute ist die Stadt das kulturelle Zentrum des Allgäus und bietet eine Mischung aus Geschichte und Moderne.
Einer der eindrucksvollsten Orte ist der Archäologische Park Cambodunum, wo die Überreste der antiken Römerstadt zu sehen sind. Die Residenz Kempten, ein barockes Meisterwerk, beeindruckt mit ihren Prunkräumen und dem gepflegten Hofgarten. Die St.-Lorenz-Basilika, die größte Barockkirche Schwabens, fasziniert durch ihre kunstvoll gestaltete Inneneinrichtung. Im Allgäu-Museum taucht man tief in die regionale Geschichte und Kultur ein. Die Iller-Auen laden zu entspannten Spaziergängen und Radtouren ein, während die Burghalde als älteste Wehranlage der Stadt mit einem herrlichen Blick über Kempten begeistert.
Mittwochs und samstags wird die Altstadt von einem lebendigen Wochenmarkt erfüllt, wo man regionale Produkte und typische Allgäuer Spezialitäten entdecken kann. Kempten verbindet auf einzigartige Weise historische Schätze mit modernen Erlebnissen und bietet für jeden Besucher etwas Besonderes.
Ein Besuch lohnt sich also allemal, um die Stadt selbst zu erleben.


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